Max Hoff ist der CHAMPION DES JAHRES 2011!

Steffi Nerius, Champion des Jahres 2009, Speerwurf

Steffi Nerius, Champion des Jahres 2009, Speerwurf

Steffi Nerius, Champion des Jahres 2009, Speerwurf

Steffi Nerius, Champion des Jahres 2009, Speerwurf
Was geht einem durch den Kopf, wenn man hört: CHAMPION DES JAHRES Steffi Nerius?
Steffi Nerius: Das ist geil. Hammer. Das ist wirklich das Schönste, weil hier die Sportler wählen, Olympiasieger, Weltmeister, Europameister – und die wissen einfach am besten, wen sie wählen. Das ist wirklich die größte Auszeichnung, die man als Sportler erreichen kann.
Erst Weltmeisterin, dann CHAMPION DES JAHRES – Ist das das perfekte Jahr zum Abschluss einer Karriere?
Steffi Nerius: Ja, besser geht es nicht. Das ist perfekt. Er ist wirklich das schönste, grandioseste, geilste Jahr meiner Karriere gewesen.
Der CHAMPION DES JAHRES bekommt neben dem smart auch eine Traumreise. Du willst nach Skandinavien. Warum?
Steffi Nerius: Franka Dietzsch hatte sich das vor zwei Jahren überlegt, als sie gefragt worden ist, wohin ihre CHAMPIONS-Reise gehen soll. Das fand ich super, total klasse. Schlittenhunde und Eishotel – das will ich auch erleben. Jetzt fährt Franka nicht nach Skandinavien und da habe ich gedacht: cool, dann kann ich das ja als Traumreise nehmen. Denn so erlebt man Dinge, die man nicht buchen kann.
Und das Dauer-Abo für das Event CHAMPION DES JAHRES hast Du jetzt auch sicher...
Steffi Nerius: Ich habe schon zu Franka gesagt, dass ich mich darauf freue, wenn wir mit 70 zusammen zum CHAMPION DES JAHRES fahren.
Steffi Nerius begann als Volleyballerin und wurde in der DDR mit der Mannschaft von Dynamo Saßnitz Schülermeisterin. Weil sie zu klein für eine Volleyballkarriere war, wurde sie zur Leichtathletik geschickt. Das Speerwerfen hatte ihr die Mutter, selbst eine ehemalige Speerwerferin und inzwischen Volleyball-Trainerin, beigebracht.
Nach Stagnation, Verletzungen und Einbrüchen bei internationalen Höhepunkten in den 90er Jahren gelang ihr bei den Olympischen Spielen in Sydney 2000 der Durchbruch in die Weltspitze, wo sie mit einer Weite von 64,84 Meter Vierte wurde. Nachdem sie als einzige deutsche Athletin seit den Europameisterschaften 2002 in München bei Großereignissen immer auf dem Podest stand – allerdings nie ganz oben – erfüllte sie sich im August 2006 in Göteborg ihren langjährigen Traum und feierte mit dem Gewinn der Europameisterschaft ihren ersten großen Titel. Bei der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin wurde sie zum Abschluss ihrer Karriere umjubelte Welt¬meisterin mit einer Weite von 67,30 Meter.
Steffi Nerius hat einen Abschluss als Diplom-Sportlehrerin und arbeitet bei ihrem Verein Bayer Leverkusen als Trainerin im Behindertensport. Zwei der von ihr trainierten Athleten konnten bei den Paralympics in Peking die Silbermedaille erringen. Sie hat den Förderverein „Active“ mitbegründet, dessen Schirmherrin sie auch ist. Der Verein will möglichst vielen behinderten Sportlern professionelles Training ermöglichen. In ihrer langen Laufbahn erhielt sie zahlreiche Ehrungen, z.B. 2008 den „Rudolf-Harbig-Gedächtnispreis“ vom Deutschen Leichtathletik-Verband und 2006 den „Preis für Toleranz und Fairplay“ vom Bundesinnenminister.
Privat gilt die Speerwerferin mit dem Stirnband als sehr umgänglich, im Training, das sie ab 1. Oktober als Full-Time-Job im Behindertensport nun anderen „gönnt“, gilt sie als sehr präzise und pünktliche Antreiberin.
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